Ich nahm mir eine Tafel Schokolade und setzte mich vor den Fernseher.
Es klingelte und ich legte die Schokolade wieder weg. Ich öffnete und vor mir stand mein Freund Luke. Ich zog ihn in die Diele und umarmte ihn. „Hey, ich wollte dich zum Gassi gehen abholen.“, sagte er und winkte mit einer Leine. „Oh, klar“, lachte ich und hüpfte zu Cupcakes Körbchen. Ich hob ihn sanft hoch und der gähnte verschlafen. Luke stand immer noch in der Diele und ich leinte Cupcake an. „Warum hast du eigentlich eine Leine dabei?“, fragte ich und suchte in einer Schublade, der großen Kommode die in unserer Diele stand, nach einem Zettel. „Ein Geschenk!“, meinte er und öffnete die Tür. „Warte noch kurz!“, sagte ich und beschrieb schnell den Zettel. ‚Ich bin mit Luke und Cupcake spazieren. Wartet nicht auf mich! Sue‘. Ich klebte den Zettel an die Tür und ging mit Luke nach draußen.
„Die Leine ist ja schön.“, sagte ich und leinte Cupcake mit der dunkelroten Leine an. Wir gingen los.
„Ich will nicht ohne dich in den Urlaub! Das halte ich nicht aus! Drei Wochen ohne dich…“, seufzte ich und lehnte mich an Lukes Schulter an. „Ich… Ähm, ach egal.“ Ich blieb stehen und hielt ihn an der Schulter fest. „Was ist?“, fragte ich und schaute ihn misstrauisch an. Luke drehte sich um und grinste. „Weißt du… Okay, dann muss ich dir sie Überraschung verderben…“ „Luke! Komm zum Punkt!“ Er grinste noch breiter. „Meine Eltern, meine Schwester und ich fahren auch in die Karibik!“, rief er und umarmte mich. Ich kreischte vor Freude und hüpfte herum. Cupcake hüpfte auch will umher, als wüsste er wie fröhlich ich war. „Ja, wir haben uns die Strandhütte gegenüber von euch gemietet.“ Ich küsste ihn und freute mich.
Auf einmal stand Maik vor uns und keuchte. „Was ist denn los?“, fragte ich besorgt. Maik richtete sich auf und erklärte: „Wir haben uns Sorgen gemacht! Du warst nicht im Haus und ich bin die Straßen abgelaufen um dich zu finden!“
Typisch! In meiner Familie gab es niemanden, der einen Zettel lesen konnte!





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